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StadtLesen in Koblenz

Zentralplatz - 19. bis 22. Mai

unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Langner David

Kirchen, Burgen, Schlösser und historische Stadthäuser erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten, verwinkelte Gassen und Plätze laden zum Flanieren und Verweilen ein - StadtLesen zum Lesen und Schmökern!

Langner David, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz

Lesende Menschen sind glücklicher und erfolgreicher, denn Lesen fördert soziale Kompetenz, reduziert Stress und erweitert den Horizont. Lesen verbindet Menschen, Sprache sowie Kultur und legt den Grundstein zum gesellschaftlichen Miteinander. Leider macht uns allen die Corona-Pandemie seit fast zwei Jahren einen Strich durch die Rechnung, durchkreuzt viele Pläne. Unser Leben verläuft anders, als wir es uns vorgestellt haben. Jede Planung, privat oder öffentlich, wird durch die Pandemie erschwert.Der hohe Stellenwert des Lesens zeigt sich besonders in diesen für uns allen schwierigen Zeiten. Sie sind geprägt von kulturellen und sozialen Einschränkungen, Homeoffice und Homeschooling. Dies alles belastet uns. Das Lesen eines guten Buches hilft dabei, wieder zur Ruhe zu kommen und einen Ausgleich zu finden. Die Veranstaltungsreihe „StadtLesen“ ist deshalb sehr wichtig. Die Stadt Koblenz unterstützt den Bereich Literatur und Sprache schon seit Jahren mit Projekten und Veranstaltungen, wie „Koblenz liest ein Buch“, den „Kinder- und Jugendliteraturtagen“, „Lesen mit Aussicht“, Leseprojekte an Schulen, sowie zahlreiche Lesungen an verschiedensten Orten. Mit dem „Joseph-Breitbach-Preis“ beherbergt die Stadt seit 2003 einen der renommiertesten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum und kürt damit international bekannte Schriftstellerinnen und Autoren. Deshalb soll das Lesefestival „StadtLesen 2022“ als europaweites Lesegenussprojekt nicht nur die Freude am Lesen, sondern auch den Stellenwert des Buches und die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Bildung zelebrieren und in den Vordergrund der Öffentlichkeit rücken. Als spartenübergreifendes Kunst- und Kulturprojekt wird sich „StadtLesen“ positiv wie nachhaltig auf das Leben in unserer Stadt und Region auswirken – davon bin ich fest überzeugt. Gerne habe ich deshalb auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für „StadtLesen“ hier in Koblenz übernommen und hoffe, dass wir alle trotz Corona die wundersame Welt des Lesens wieder in Gemeinschaft, außerhalb der eigenen vier Wände, erleben können!

PROGRAMM

Donnerstag, 19. Mai


KINDERLESUNG: Um 16.00 Uhr liest Rebecca Elbs aus dem Kinderbuch „Leo & Lucy 2: der dreifache Juli" im Erdgeschoss der Stadtbibliothek, Zentralplatz 1.

BIBLIOPHILES HIGHLIGHT: Um 20.00 Uhr liest Marlene Streeruwitz aus ihrem Roman "Flammenwand"
Bei starkem REGEN findet die Lesung im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, statt

Freitag, 20. Mai


Integrationslesetag – In jeder Stadt werden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. StadtLesen 2022 wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung.

Samstag, 21. Mai


Lesen nach Herzenslust und Schmökern in über 3000 Büchern von 09.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

LESUNG: Um 15.00 Uhr liest Sonja Hauertmann aus einem Buch von Erich Kästner

LESUNG: Um 17.00 Uhr liest Sonja Hauertmann einen Text, der zum Nachdenken über unsere Lebensweise anregt

LESUNG: Um 18.00 Uhr liest Katja Kipping aus "Intuition im Park und anderswo"

Sonntag, 22. Mai


Familienlesetag – Sonntag ist der Tag der Familie - so auch bei StadtLesen 2022. Hier tummeln sich Familien im LeseWohnzimmer und dabei wird vorgelesen, geschmökert und phantasiert. Die passende Kinder- und Jugendliteratur ist zuhauf in unseren Büchertürmen zu finden. Also auf geht's: Vorlesezeit schenken.

KINDERLESUNG: Um 11.00 Uhr liest Sonja Hauertmann, „als das Nashorn Schnupfen hatte“

LESUNG: Um 18.00 Uhr liest Markus Theisen aus seinem Eifelkrimi "wer schneller läuft ist länger tot"

BIBLIOPHILES HIGHLIGHT

Marlene Streeruwitz liest
am Donnerstag, 19. Mai, um 20.00 Uhr aus

„Flammenwand“

Stockholm im März. Nach einem schweren Winter hat es immer noch minus 15 Grad, und das Eis knirscht unter Adeles Schritten. Als sie von Einkäufen zurückkehrt, sieht sie ihren Geliebten von weitem das Haus verlassen und geht ihm nach. Je näher sie ihm kommt, desto unsichtbarer wird er. Warum laufen wir immer den gleichen Bildern hinterher? Worauf ist eigentlich Verlass? Und warum muss die Liebe zur Hölle werden? In einer Welt, in der sich die Warteschleife als Wahrheit erweist, bewegt sich Adele auf dem schmalen Grat zwischen Befreiung und Selbstverlust: »Sie durfte sich nicht aus sich selbst verjagen lassen. Sie musste langsam und vorsichtig denken.«
Durch eine verräterische Liebesgeschichte entfaltet sich in Marlene Streeruwitz‘ furiosem Roman die Krise der Gegenwart.

Freier Zu- und Eintritt!

Bei starkem REGEN findet die Lesung im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, statt.

IMPRESSIONEN

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