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StadtLesen in Bregenz

Seepromenade - 30. Juli bis 02. August

unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart

Wer sich Kulturhauptstadt der Bodenseeregion nennt, heißt gleichzeitig StadtLesenStadt. Mit der größten Seebühne der Welt sind die Bregenzer Festspiele beliebt, nicht weniger beliebt ist StadtLesen an der Seepromenade.

Dipl.-Ing. Markus Linhart, Bürgermeister der Stadt Bregenz

© Reinhard Fasching

Wir leben in einem Zeitalter der zunehmender Digitalisierung. Auch für Information und Kommunikation sind insbesondere Bites und Bytes maßgebend. Trotzdem: Wenn es stimmt, dass sich der Mensch von allen anderen Lebewesen vor allem durch die Art seiner Verständigung unterscheidet, dann ist die Entwicklung des Buchdruckes das bislang wichtigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte. Es freut mich deshalb sehr, dass diese epochale Erfindung jedes Jahr in Bregenz in Form der Initiative „StadtLesen“ gefeiert wird. Ich bedanke mich bei den Organisatoren der Aktion und wünsche dem „Lesesaal in den Seeanlagen“ erneut viel Erfolg!

PROGRAMM

Donnerstag, 30. Juli


BIBLIOPHILES HIGHLIGHT: Um 19.00 Uhr liest Raphaela Edelbauer aus ihrem Buch "Das flüssige Land"

Freitag, 31. Juli


Integrationslesetag – powered by Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe. In jeder Stadt werden Menschen mit Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. StadtLesen 2020 wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung. Vorlesung der Gewinnertexte des Integrationsschreibpreises powered by Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe.

SCHREIBWETTBEWERB: 18.00 Uhr - Präsentation der Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs „Grenzen überwinden – Flucht und Migration“ powered by Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe.

 

Samstag, 01. August


Lesen nach Herzenslust und Schmökern in über 3000 Büchern von 09.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

 

Sonntag, 02. August


Familienlesetag – Sonntag ist der Tag der Familie. So auch bei StadtLesen 2020. An diesem Tag sollen verstärkt Familien das Lesewohnzimmer nutzen. Kinder- und Jugendliteratur ist verstärkt in den Büchertürmen zu finden. Eltern sind dazu eingeladen, vorzulesen.

BIBLIOPHILES HIGHLIGHT

Raphaela Edelbauer liest
am Donnerstag, 30. Juli, um 19.00 Uhr aus

„Das flüssige Land“

er Unfalltod ihrer Eltern stellt die Wiener Physikerin Ruth vor ein nahezu unlösbares Paradox. Ihre Eltern haben verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden, doch Groß-Einland verbirgt sich beharrlich vor den Blicken Fremder. Als Ruth endlich dort eintrifft, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner von Groß-Einland auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Überall finden sich versteckte Hinweise auf das Loch und seine wechselhafte Historie, doch keiner will darüber sprechen. Nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist. Wird das Schweigen von der einflussreichen Gräfin der Gemeinde gesteuert? Und welche Rolle spielt eigentlich Ruths eigene Familiengeschichte? Je stärker sie in die Verwicklungen Groß-Einlands zur Zeit des Nationalsozialismus dringt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren. Doch sie gräbt tiefer und ahnt bald, dass die geheimnisvollen Strukturen im Ort ohne die Geschichte des Loches nicht zu entschlüsseln sind.

Freier Zu- und Eintritt!

IMPRESSIONEN

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