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Auf die Bücher, fertig los: StadtLesen 2016

Das Lesefestival unter freiem Himmel bei freiem Zu- und Eintritt

 

Aller guten Dinge sind acht: Nach sieben Jahren Lesegenusserfolg erweitert sich der Kreis der StadtLeseStädte im Sommer 2016 und bringt Buchlesegenuss zu noch mehr Menschen. Das „Lesewohnzimmer“ auf den schönsten Plätzen der StadtLeseStädte bringt einen Readers Corner, Lesemöbel, einen Genussturm, Kommunikationswürfel aber vor allem rund 3.000 Bücher in die Städte. Es wird zum öffentlichen Schmökern unter freiem Himmel bei freiem Eintritt eingeladen. Stars der Literaturszene „verkomplettieren“ den puren Lesegenuss durch eine moderierte ErzählLesung in vielen Städten! Auch die Lesungen sind ohne Eintritt frei zugänglich.

StadtLesen ist so konzipiert, dass eigentlich NICHTS passiert. Das Lesewohnzimmer wird als Einladung verstanden, sich niederzulassen, ein Buch in die Hand zu nehmen und zu genießen. Lesegenuss wird möglich und erlebbar gemacht, Lesezeit geschenkt. StadtLesen versteht sich als Veranstaltungsreihe, die dem Thema Lesen breite Öffentlichkeit bringen will. Unaufdringlich aber durchdringend. „Lesegeadelt“ wurde StadtLesen durch die Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO Kommission.

StadtLesen entstand ursprünglich aus einer anderen Idee der Innovationswerkstatt. Mit dem Leitsatz „Lesend reisen, reisend lesen“ gründet Sebastian Mettler 2007 eine innovative Hotelkooperation für Unterkünfte mit einem hohen Qualitätsstandard und mit speziellem Literaturangebot sowie einer besonderen (Lese-) Atmosphäre, die Bibliotels. Danach suchte er zusätzliche Möglichkeiten den Lesegenuss in die Welt zu tragen, dabei war ihm vor allem der freie Zugang zu Büchern ein großes Anliegen. Zwei Jahre später startete die erste StadtLesenTour in Österreich und der Rest ist erlesene Geschichte

 


 

Sebastian Mettler, Innovationswerkstatt – Entwickler und Erdenker von Stadtlesen

„Vor nunsebastian_mettlermehr sieben Jahren haben wir uns auf den Weg gemacht Menschen Lesegenuss zu bereiten. Die Richtigkeit unseres Tuns bestätigt sich nicht nur in Tests in denen Lesekompetenz gemessen wird, nein, unser Maßstab sind die vielen, vielen Menschen, die sich bei unseren Aktionen einfinden, begeistert und hemmungslos schmökern, glücklich in die Welt der Bücher versinken.
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich in weiten Teilen entphantasiert hat, ja, sogar die Fähigkeit Phantasie, Kreativität zu denken und zu entwickeln geht immer mehr verloren.

Internet, SmartPhones sind gut und nützlich, für die Welt der Phantasie sind sie oftmals Todbringer. Fertige und vorgefertigte Bilder prasseln in unser Hirn und überschwemmen dieses mit viel, viel zu viel Kommunikation. Zeit für das Entstehen lassen von eigenen Bildern. Diese Technik verkümmert immer mehr.

Die Rezeptur gegen Entphantasierung liegt in der Kulturtechnik des Buchlesens. Hier wird Geist angeregt, hier wird decodiert und codiert zu Bildern zusammenfügt was das Zeug hält – und hier wird Zeit geschenkt; denn Buchlesen funktioniert nur als Ausschließlichkeitsmedium – Sie können kein Buch lesen und zeitgleich SMSe absetzen oder WhatsApp Bilder laden. Und das ist gut so.“
 


 

Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident Österreich 2004 – 2016

„StadtLesen ist eine engagierte und erfolgreiche Initiative, die zwei faszinierende Themen zusammen führt: Die Stadt als Ort der Begegnung, der Kommunikation aber auch einer gewissen Hektik. Und das Lesen, ein für mich fixer Bestandteil des Alltags, eine Art sich zu entspannen, sich Wissen anzueignen oder in die Erfahrungswelten der Phantasie einzutauchen.

StadtLesen ist eine der sinnvollen Maßnahmen, die Freude und den Nutzen des Lesens zu vermitteln und das Kulturgut Buch als überaus zeitgemäßes Medium zu präsentieren, dessen Aktualität seit Jahrhunderten nichts eingebüßt hat.

Was wären wir ohne Bücher, ohne das Lesen, ohne die Auseinandersetzung mit neuen Ideen und faszinierenden Gedanken? Und was wären wir ohne die Stadt, die immer auch ein Marktplatz der Ideen und ein Ort war, wo der Wettstreit der Ideen ausgetragen wurde?

Ich danke den Initiatoren von StadtLesen für ihr nachhaltiges Engagement und den beteiligten Gemeinden für ihre Bereitschaft, sich von einer überzeugenden Initiative – eben überzeugen zu lassen.“

Geleitwort zum fünfjährigen StadtLesen-Jubiläum 2013

 

Joachim Gauck, Bundespräsident Deutschland

Bundespräsident Joachim Gauck / Porträtbild für Autogrammkarten.

Brief von Sebastian Mettler an Bundespräsidenten Joachim Gauck, beantwortet durch das Bundespräsidialamt (Herr Ralf Stapf) im Jahr 2014:

„[…] Ihre Informationen zur Initiative StadtLesen wurden hier mit großem Interesse gelesen. Bundespräsident Joachim Gauck ist eine chancengerechte Bildung ein wichtiges Anliegen – dazu gehört auch das Werben um Lesefreude und Lesekompetenz […] Für die StadtLesenZeit 2014 wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen und allen Gästen Ihres Lesewohnzimmers eine – je nach Stimmung, Buch und Geschmack – spannende oder auch entspannende Lektüre, vor allem aber eine anregende und schöne Lesezeit.“

© Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler
 
 


 

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

„Lesen wird für unser Leben in der heutigen Wissensgesellschaft immer wichtiger. Durch Lesen erschließen wir uns Informationen, bilden uns eine Meinung, erweitern unser Wissen und lernen kontinuierlich dazu: Lesen ermöglicht kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe.

Als gelernter Buchhändler weiß ich, welche Freude und welch ästhetischen Genuss Lesen bereiten kann, welche Befriedigung sich einstellt, wenn man sich in einer Geschichte,  einem Buch verliert und welche herausragende Bedeutung das Lesen hat, um die Welt zu verstehen. […]
Die digitale Revolution, deren Zeuge wir sind, bietet neue Möglichkeiten, sich mit anderen zu vernetzen und sich an gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen, die an das Lesen (und Schreiben) von Texten gekoppelt sind. Das heißt: Nur wer grundlegende Lesekompetenzen besitzt, kann diese Chancen wirklich nutzen. […] Lesen ist nicht nur ein Mittel zur Beschaffung von Informationen für das tägliche Leben, sondern auch ein Tor zur Welt. […] Wenn wir Lesen als Genuss erleben und es wagen, in das Meer der Bücher einzutauchen, erschließen wir uns neue Welten. Die Initiative ‚StadtLesen‘ setzt genau hier an und lädt dazu ein, mitten im Alltag mit einem Buch auf Entdeckungsreise zu gehen.“

Grußwort zu StadtLesen 2014
 


 

Mag. Gabriele Eschig, Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission

„Lesen begleitet auf Schritt und Tritt unseren Alltag. Lesen hilft, die Welt um uns herum zu verstehen und diese selbstbestimmt zu entdecken. Die Förderung von Lesekompetenz und kultureller Bildung gehört daher zu den zentralen Anliegen der Bildungsprogramme der UNESCO. Bei StadtLesen trifft eine Vielzahl von Menschen ganz zufällig in den gemütlichen Lesewohnzimmern im öffentlichen Raum auf spannende, unterhaltsame, informative Texte. Da die Österreichische UNESCO-Kommission von der Bedeutung der Begegnung mit Büchern, dem Lesen und damit dem bewährten Konzept von StadtLesen überzeugt ist, unterstützen wir auch dieses Jahr gerne die Lesetour mit unserer Schirmherrschaft.
Wir wünschen allen BesucherInnen viele erhebende, spannende und bibliophile Momente beim lustvollen Schmökern und Lesen!“

 
 
 

Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission

duk_berneckerNach drei erfolgreichen Jahren in Österreich besuchte StadtLesen 2012 erstmals auch deutsche Städte – anlässlich dieser erfolgreichen Erweiterung des Leseförderungs-Wirkungskreises bedachte die Deutsche UNESCO Kommission StadtLesen mit ihrer Schirmherrschaft:

„Lesen ist der Schlüssel zu Bildung. Lesen hilft, die Welt um uns herum zu verstehen und neu zu entdecken. Die Förderung von Lesekompetenz und kultureller Bildung gehört daher zu den zentralen Anliegen der UNESCO. Das Projekt StadtLesen trägt das Erlebnis „Lesen“ in den öffentlichen Raum, lässt diesen auf die Lektüre  – sei es alleine oder in der Gruppe – wirken und kann gleichzeitig Vorübergehende zum Mitlesen anregen. Das Lesen von interessanten Büchern auf schönen Plätzen bietet zudem eine besondere Möglichkeit zur Entschleunigung. Die Deutsche UNESCO-Kommission möchte besonders den freien Zugang zu Bildung, Kultur und Informationen fördern. Gerne unterstützen wir deshalb die Initiative StadtLesen 2012 durch unsere Schirmherrschaft.“