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StadtLesen in St. Gallen

Gallusplatz - 15. bis 18. Juni

Die Region St.Gallen-Bodensee hat mit dem UNESCO Weltkulturerbe und dem Theater St.Gallen im Bereich Kultur sehr viel zu bieten.Die Stiftsbibliothek zählt zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt. Bereits im 8. Jahrhundert verfügte das Kloster St.Gallen über eine bedeutende Sammlung von Büchern, die sich rasch vermehrte. Der heutige Bibliotheksraum entstand zwischen 1758 und 1767 unter der Leitung des Bregenzerwälder Baumeisters Peter Thumb. Die wechselnden Ausstellungen wertvoller Manuskripte und Unikate geben einen nachhaltigen Eindruck der St.Galler Klosterkultur.

Thomas Scheitlin, Stadtpräsident der Stadt St.Gallen

© Stadt St. Gallen

St.Gallen ist eine Stadt der Bücher: angefangen von der weltberühmten Stiftsbibliothek über die Stadtbibliothek und die Kantonsbibliothek Vadiana, die Frauenbibliothek Wyborada bis zur Kunstbibliothek im Sitterwerk. In St.Gallen stehen die Bücher aber nicht nur in den Regalen, sie werden auch gelesen, weitergegeben und wieder gelesen. Beliebt sind auch die öffentlichen Leseanlässe: Die St.Galler Literaturtage Wortlaut und die monatlichen Veranstaltungen der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur sind ebenso etabliert und gut besucht wie das nun schon zum sechsten Mal gastierende StadtLesen. Es verwandelt den Gallusplatz in ein stimmungsvolles Lese- und Vorlesezimmer.

PROGRAMM

Donnerstag, 15. Juni


Lesen nach Herzenslust und Schmökern in über 3000 Büchern von 09.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

 

Freitag, 16. Juni


Integrationslesetag – In jeder Stadt werden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. StadtLesen 2017 wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung

Lesung : 19:00 bis 20:30 Uhr - Junge Autorinnen und Slam Poeten lesen ihre Texte: Livia Miliffi, Juno Stevens und weitere, Veranstalter: Jugendsekretariat

 

Samstag, 17. Juni


Lesung : 13:30 bis 16:15 - Literaturnetz Ostschweiz: Kinder der Begabtenförderung und 3 AutorInnen lesen je 30 Minuten lang aus ihren aktuellen Texten, Veranstalter: GdSL (Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur)

LESUNG : Um 15:30 Uhr liest Julia Weber aus dem Debutroman "Immer ist alles schön", Veranstalter: GdSL

Bei REGEN findet die Lesung in der Hauptpost – Raum für Literatur, St. Leonhardstraße 40 statt.

 

Sonntag, 18. Juni


Familienlesetag – Sonntag ist der Tag der Familie. So auch bei StadtLesen 2017. An diesem Tag sollen verstärkt Familien das Lesewohnzimmer nutzen. Kinder- und Jugendliteratur ist verstärkt in den Büchertürmen zu finden. Eltern sind dazu eingeladen, vorzulesen

BIBLIOPHILES HIGHLIGHT

Julia Weber liest
am Samstag, 17. Juni, um 15.30 Uhr aus

© Limmat

"Immer ist alles schön"

Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule.Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange vor den Männern geworden. Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas. Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Außenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. Oder in der Gestalt von Peter, der ihre Wohnung seltsam findet und nichts anfangen kann mit den tausend, auf der Straße zusammen gesammelten Dingen. In Gestalt eines Mannes vom Jugendamt, der viele Fragen stellt, sich Notizen macht, der Anais und Bruno betrachtet wie zu erforschendes Material, und in Gestalt einer Nachbarin, die im Treppenhaus lauscht. Je mehr diese Außenwelt in ihre eigene eindringt, desto mehr ziehen sich die Kinder in ihre Fantasie zurück. «Immer ist alles schön» ist ein komisch-trauriger Roman, der mit leisem Humor eine eindrückliche Geschichte erzählt: von scheiternder Lebensfreude in einer geordneten Welt und davon, wie zwei Kinder versuchen, ihre eigene Logik dagegenzusetzen. Mit Anais und Bruno fügt Julia Weber der Literatur ein zutiefst berührendes Geschwisterpaar hinzu...

Freier Zu- und Eintritt!

Bei REGEN findet die Lesung in der Hauptpost – Raum für Literatur, St. Leonhardstraße 40 statt.

 

IMPRESSIONEN

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