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StadtLesen in Klagenfurt

Neuer Platz -31. August bis 03. September

Die Kärntner Landeshauptstadt ist die Geburtsstadt der Dichter Robert Musil und Ingeborg Bachmann, des Malers Herbert Boeckl und des Hofopern-Mitgliedes und Komponisten Thomas Koschat. Gustav-Mahler hat hier einige Sommer lang komponiert.

Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeisterin der Stadt Klagenfurt

© Stadt Klagenfurt

Das Lesen ist nicht nur eine Leidenschaft vieler Menschen, es bereichert den Alltag, bringt neue Denkansätze in unser Leben und trainiert nebenbei auch noch das Gehirn. Wer liest, ist immer am neuesten Stand gesellschaftlicher, kultureller und politischer Entwicklungen. Mir als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee ist das Lesen im urbanen Raum ein Anliegen, dem ein besonderer Platz gebührt. Mit dem Lesefestival Stadtlesen, das auch 2017 wieder Station in Klagenfurt macht, bietet sich unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder die perfekte Gelegenheit, sich dem Lesegenuss hinzugeben.

PROGRAMM

Donnerstag, 31. August

LESUNG – Um 18.00 Uhr liest Isabella Straub aus „Wer hier schlief"
Bei REGEN findet die Lesung im Musil Literatur Museum in der Bahnhofstraße 50 statt.

Freitag, 01. September


Integrationslesetag – In jeder Stadt werden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. StadtLesen 2017 wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung

 

Samstag, 02. September


Lesung – Um 17.00 Uhr Lesungen des Literatur und Dichterkreises Klagenfurt

Lesen nach Herzenslust und Schmökern in über 3000 Büchern von 09.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Sonntag, 03. September


Familienlesetag – Sonntag ist der Tag der Familie. So auch bei StadtLesen 2017. An diesem Tag sollen verstärkt Familien das Lesewohnzimmer nutzen. Kinder- und Jugendliteratur ist verstärkt in den Büchertürmen zu finden. Eltern sind dazu eingeladen, vorzulesen

 

BIBLIOPHILES HIGHLIGHT

Isabella Straub liest
am Donnerstag, 31. August, um 18.00 Uhr aus

„Wer hier schlief“

Vor dem Unterstand der Straßenbahnhaltestelle wartete ein Kind, das an der Hand seiner Mutter befestigt war. Es sagte: „Der Massa mit der Kassa“ und immer wieder „der Massa mit der Kassa, der Massa mit der Kassa“, dabei stach es mit den Fingern der freien Hand Löcher in die Luft. Die Mutter schaute zur Seite, so wie Hundebesitzer wegsehen, wenn ihr Hund einen Haufen in den Kurpark setzt. „Afrika, Afrika“, sagte das Kind und sah Kuhn direkt in die Augen. Er lächelte und registrierte mit Erstaunen seine milde Stimmung. Das Kind hatte einen enormen Kopf und einen kleinen, viel zu schmalen Mund, einen Greisenmund. Die Mutter stieg mit dem Buben in die Linie 36. Als das Kind bereits auf den Stufen der Straßenbahn stand, zeigte es auf Adam und sagte etwas zu seiner Mutter, die ebenfalls hersah. Er hatte das Gefühl, als litte Adam unter den fremden Blicken. Er drehte das Bild um.

Freier Zu- und Eintritt!

Bei REGEN findet die Lesung im Musil Literatur Museum in der Bahnhofstraße 50 statt.

IMPRESSIONEN

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